"Sei keine Diva, iss einen Knödel" – Lektorin Sonja Forster über ihr Herzensprojekt

Wie kam es zum Buch "Die Knödel-Revolution"?
Kochen, Gestalten und Sprache sind meine großen Leidenschaften. Seit ich kochen kann, also quasi seit ich groß genug bin, um an die Herdplatten zu kommen, drehe ich leidenschaftlich gerne alles zu Knödeln, was man essen kann. Irgendwann in der Endphase meines Germanistik- und Philosophiestudiums, ich kochte gerade Rahmschwammerl mit Semmelknödeln, um den späten Wittgenstein besser verdauen zu können, wurde es mir klar wie Kloßbrühe: Stop thinking, start dreaming! Ich muss Lektorin werden und ein Knödelbuch machen! – Gesagt, getan! Jetzt, drei Jahre später, halte ich meinen Buch gewordenen Traum in Händen, Dank meines kreativ-wilden Autors Michael Schlaipfer, des wunderbaren Fotografen Peter Raider und seiner Assistentin Andrea Wimmer und meines Verlages, der mich hat wachsen und revolutionieren hat lassen. 

 

Meine Lieblingsrezepte
Italiener im Knödelpelz, weil die Miniknödel zum Lamm unglaublich lecker schmecken und die Wahrheit hinter den typisch italienischen Gnocchi offenbaren: Alle Wege führen zum Knödel!

Das Tiroler Shishkebab, weil ich so meine Lieblingsknödel, Kaspressknödel, auch grillen kann.

Das Knödelfondue à l’orange lässt mein knödelsüchtiges Herz höher schlagen, weil es definitiv die würdigste Art ist, die schönste Beilage der Welt zu feiern.

Boulette suzette – weil ich unbedingt einen brennenden Knödel im Buch wollte, und weil der fluffige Serviettenknödel alles vereint, was ich an süßer Alpenküche liebe: ein süßer Knödel, der locker und mit feinem Karamellaroma daherkommt wie ein gebrannter Kaiserschmarrn!

 

Lebensmotto: Sei keine Diva, iss einen Knödel!